Meisterschaft wird fortgesetzt

Der Spielbetrieb im Schweizer Unihockey wird unter Einhaltung der Auflagen vom Bund und von den Kantonen weitergefĂŒhrt. Dies gab swiss unihockey anlĂ€sslich einer ausserordentlichen Nationalligaversammlung am Mittwochabend in Olten bekannt.

swiss unihockey hĂ€lt weiterhin am Spielbetrieb fest. Solange es die Vorlagen vom Bund und von den Kantonen zulassen, werden die Spiele in allen Ligen durchgefĂŒhrt. Am letzten Freitag, 28. Februar 2020, verhĂ€ngte der Bundesrat ein Verbot fĂŒr Veranstaltungen mit ĂŒber 1’000 Personen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudĂ€mmen. Am Mittwochabend 4. MĂ€rz empfahl nun die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) in Absprache mit Bundesrat Alain Berset bei Veranstaltungen mit mehr als 150 Besuchern eine RisikoabschĂ€tzung mit den Kantonen vorzunehmen.

Seit dem Verbot beobachtet und beurteilt eine Taskforce von swiss unihockey, bestehend aus Vertretern des Zentralvorstandes, der Regional- und Nationalliga, der technischen Kommission und der GeschĂ€ftsstelle die Situation laufend und prĂ€sentierte ihre Erkenntnisse an der Versammlung den Nationalliga-Vereinen. Es soll gespielt werden – mit oder ohne Zuschauer. «Gerade in dieser aussergewöhnlichen Situation zeigt sich unsere Kultur: Im Unihockey steht der Sport stets an erster Stelle. Entsprechend wollen wir spielen, wann immer es möglich und sinnvoll ist», sagt Daniel Bareiss, ZentralprĂ€sident von swiss unihockey. Es liegt in der Verantwortung der Vereine individuelle Absprachen mit den Kantonen vorzunehmen, unter welchen UmstĂ€nden die Spiele ausgetragen werden können.

Weiterhin verfolgt die Taskforce die Entwicklung rund um das Coronavirus intensiv und kommuniziert umgehend, sollte sich an der aktuellen Situation etwas Ă€ndern. Zudem werden Lösungen gesucht, um die kommerziellen Einbussen mittels SolidaritĂ€tsprojekten teilweise zu decken. 

Auf Anraten des Verbandsarztes ist auf den Handshake weiterhin zu verzichten.

Einige Kantone haben speziell fĂŒr die Organisatoren von Veranstaltungen Hotlines eingerichtet (z.B. Bern und Waadt). Weitere Informationen finden sich auf den Websites der verschiedenen Kantone:

Informationen fĂŒr Veranstalter: Überblick Kantone

Informationen Bundesamt fĂŒr Gesundheit zum Verbot von Grossveranstaltungen